SG Damen: Berichte KW 40
SGM Locherhof/Mariazell zieht souverän in die nächste Pokalrunde ein
Am vergangenen Mittwochabend waren wir im Pokal auswärts bei Albstadt-Ebingen gefordert. Von Beginn an waren wir die spielbestimmende Mannschaft und konnten uns bereits früh einige gute Chancen herausspielen. Allerdings dauerte es rund eine halbe Stunde, ehe wir uns für unseren starken Auftritt belohnen konnten und mit 1:0 durch Feli Hartmann in Führung gingen.
Danach ging es Schlag auf Schlag. Kurz darauf war Gunda Weber zur Stelle und verwertete eine tolle Vorlage von Julia Hauser zum 3:0. Für den Schlusspunkt einer starken ersten Halbzeit sorgte Leticia Maltar, die den Ball aus spitzem Winkel im Tor versenkte. Mit einer verdienten 3:0-Führung ging es für uns in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel machten wir dort weiter, wo wir aufgehört hatten. Nach einem Freistoß erhöhte Feli auf 4:0. Kurz darauf spielten wir uns über die rechte Seite vor das gegnerische Tor und Gunda Weber spitzelte den Ball an der Torhüterin vorbei zum 5:0 ins Netz.
Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit konnten wir uns noch einige Torchancen erspielen, allerdings gelang uns kein weiterer Treffer mehr. So brachten wir das Spiel souverän über die Zeit und feierten am Ende einen verdienten 5:0-Auswärtssieg.
Damit ziehen wir verdient in die nächste Pokalrunde ein. Dort wartet nun die SGM Stetten/Hechingen auf uns.
Gebrauchter Tag in Leidringen
Am vergangenen Sonntagmorgen waren wir auswärts bei der SpVgg Leidringen zu Gast. Wir wussten, dass uns mit Leidringen eine spielerisch starke und kämpferische Mannschaft erwartete. Daher wollten wir von Beginn an präsent sein und in die Zweikämpfe kommen.
Leider gelang uns das überhaupt nicht. Die Gastgeberinnen waren von Anfang an die präsentere Mannschaft und gingen nach einer Unachtsamkeit in unserem eigenen Ballbesitz durch einen Ballgewinn mit 1:0 in Führung. Nur kurze Zeit später konnten sie die Führung auf 2:0 ausbauen.
Dann bot sich uns die Chance, zurück ins Spiel zu kommen: Die gegnerische Torhüterin nahm einen Rückpass außerhalb des Sechzehnmeters in die Hand und sah dafür die Rote Karte. Fortan spielten wir in Überzahl und wollten diese nutzen, um uns zurück ins Spiel zu kämpfen.
Doch statt des erhofften Aufbäumens folgte der nächste Nackenschlag. Die Gastgeberinnen zeigten sich weiterhin bissig in den Zweikämpfen und erhöhten auf 3:0. Noch vor der Pause konnten wir durch Letizia Maltar den wichtigen Anschlusstreffer zum 3:1 erzielen.
Nach der Pause wollten wir die Überzahl nutzen und uns in allen Belangen steigern. Leider gelang uns auch das nicht wie erhofft. Wir fanden weiterhin nicht zu unserem Spiel und konnten die numerische Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. In der 80. Spielminute mussten wir nach einem eigenen Einwurf sogar noch das 4:1 hinnehmen.
Letztendlich war es für uns ein gebrauchter Tag. Die Niederlage geht aufgrund der gezeigten Leistung in Ordnung, da die Gastgeberinnen an diesem Tag die bessere Mannschaft waren.
Nun gilt es, im nächsten Spiel so schnell wie möglich zu unserer eigenen Stärke zurückzufinden.

